Warum deine KI-Bilder nicht gut aussehen – und wie du das änderst
KI-Bildgeneratoren wie Midjourney, DALL·E oder Stable Diffusion liefern beeindruckende Ergebnisse. Doch viele Anwender sind enttäuscht: Die Bilder wirken generisch, unnatürlich oder passen einfach nicht zum gewünschten Stil. Oft liegt das nicht an der Technik, sondern an drei typischen Fehlern in den Prompts.
Fehler 1: Zu viele Details auf einmal
Ein häufiger Irrtum: Je mehr Details du in den Prompt packst, desto besser wird das Ergebnis. Das Gegenteil ist der Fall. Die KI verliert den Fokus und produziert Bilder, die überladen oder unzusammenhängend wirken.
Beispiel:
Schlecht: „Ein Mann mit Hut, im Café, sonniger Tag, freundlich, 4K, realistisch, warme Farben, lächelnd, Blickkontakt, moderne Kleidung, Holzoptik, entspannte Atmosphäre.“
Besser: „Ein Mann mit Hut in einem Café, lächelt leicht, Blickkontakt, warme Beleuchtung.“
Starte mit einem starken Kernbild und baue schrittweise auf. So behält die KI den Überblick und liefert präzisere Ergebnisse.
Fehler 2: Vage Adjektive ohne Kontext
Adjektive wie „freundlich“, „professionell“ oder „modern“ sind subjektiv. Die KI interpretiert sie anders, als du es dir vorstellst. Das Ergebnis? Bilder, die nicht deinen Erwartungen entsprechen.
Beispiel:
Schlecht: „Ein freundlicher Mann in einem modernen Büro.“
Besser: „Ein Mann in einem Büro, lächelt leicht, Augen leicht zusammengekniffen, als würde er einen Witz erzählen. Das Büro hat warme Beleuchtung, Holzoptik und eine entspannte Atmosphäre.“
Beschreibe konkret, was du siehst. So vermeidest du Missverständnisse und bekommst Bilder, die deiner Vorstellung entsprechen.
Fehler 3: Keine klare Perspektive
Die KI weiß nicht, wofür du das Bild brauchst. Soll es ein Porträt für deine Website sein? Eine Illustration für einen Blogbeitrag? Ein Mem für Social Media? Ohne diese Information liefert die KI oft etwas, das zu nichts passt.
Beispiel:
Schlecht: „Ein Mann in einem Café.“
Besser: „Foto für LinkedIn-Profil: Ein Mann in einem Café, lächelt leicht, Blickkontakt, soll Kompetenz und Zugänglichkeit zeigen.“
Gib der KI eine klare Aufgabe. So bekommst du Bilder, die du direkt verwenden kannst – ohne Nachbearbeitung.
Fazit: Weniger ist mehr
Die meisten Prompts sind zu lang, zu vage oder zu unklar. Streiche alles, was nicht absolut notwendig ist. Starte mit einem starken Kernbild, baue schrittweise auf und gib der KI eine klare Perspektive. So sparst du dir Zeit und bekommst Bilder, die professioneller wirken – ohne zusätzlichen Aufwand.
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
