Warum KI-Texte Fehler enthalten
KI-Modelle wie GPT-4 sind beeindruckend, aber nicht perfekt. Sie generieren Texte basierend auf Wahrscheinlichkeiten, nicht auf Fakten. Das führt zu drei typischen Fehlern:
- Rechtschreibung und Grammatik: Seltene Wörter oder komplexe Satzstrukturen bereiten Probleme.
- Logik und Konsistenz: KI verliert manchmal den roten Faden oder widerspricht sich selbst.
- Fakten: Zahlen, Daten oder Quellen werden erfunden oder falsch wiedergegeben.
Diese Fehler sind oft subtil und fallen bei flüchtigem Lesen nicht auf. Doch sie können deine Glaubwürdigkeit untergraben.
Die drei-Schritte-Prüfroutine
1. Laut vorlesen
Klingt der Text natürlich? Oder wirkt er steif und unpersönlich? KI-Texte neigen zu übertrieben formellen Formulierungen oder unnatürlichen Satzübergängen. Wenn etwas komisch klingt, markiere die Stelle und formuliere sie um.
Beispiel:
„Die Implementierung der KI-Lösung erfolgte durch unser Team.“ → „Wir haben die KI-Lösung eingeführt.“
2. Fakten checken
KI erfindet gerne Quellen, Zahlen oder Details. Besonders kritisch sind:
- Statistiken oder Studien
- Historische Daten
- Technische Spezifikationen
Ein schneller Check mit einer Suchmaschine reicht oft aus. Wenn du keine Quelle findest, streiche die Information oder formuliere sie um.
3. Einen Tag warten
Mit Abstand fallen dir Fehler schneller auf. Leg den Text einen Tag beiseite und lies ihn dann noch einmal. Du wirst überrascht sein, wie viele Ungereimtheiten dir jetzt auffallen.
Warum diese Routine funktioniert
Diese drei Schritte brauchen kaum Zeit, machen den Unterschied aber deutlich. Sie helfen dir, typische KI-Fehler zu erkennen, ohne den Text komplett neu schreiben zu müssen. Besonders wichtig ist diese Routine für:
- Blogartikel
- Social-Media-Posts
- E-Mails an Kunden
- Präsentationen
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
