Warum KI-Texte nicht blind vertraut werden sollten
KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini sind großartig, um schnell Texte zu erstellen. Doch selbst die besten Modelle machen Fehler – besonders bei Details, die für uns selbstverständlich sind. Hier sind drei häufige Fehlerquellen:
- Fachbegriffe: KI kennt viele Begriffe, aber nicht immer die korrekte Schreibweise oder Bedeutung in deinem spezifischen Kontext.
- Tonfall: Der Text klingt vielleicht generisch oder unnatürlich, weil die KI nicht deinen persönlichen Stil kennt.
- Regionale Besonderheiten: Lokale Ausdrücke, Dialekte oder kulturelle Nuancen werden oft falsch wiedergegeben.
Die drei Schritte zur Prüfung
Mit dieser einfachen Routine kannst du Fehler schnell erkennen und korrigieren:
1. Laut vorlesen
Klingt der Text natürlich? Wenn du über bestimmte Formulierungen stolperst, ist das ein Zeichen, dass sie überarbeitet werden müssen. KI-Texte neigen dazu, zu formell oder umständlich zu klingen. Ein einfacher Trick: Lies den Text laut vor, als würdest du ihn einem Freund erklären. Klingt es natürlich? Wenn nicht, passe ihn an.
2. Fachbegriffe prüfen
Fachbegriffe sind oft die größte Fehlerquelle. Eine schnelle Google-Suche reicht aus, um sicherzustellen, dass die Schreibweise und Bedeutung korrekt sind. Besonders bei Nischenbegriffen oder branchenspezifischen Ausdrücken lohnt sich dieser Schritt. Beispiel: Schreibt man „KI-Berater“ oder „KI-Berater:in“? Die Antwort hängt von deinem Zielpublikum ab.
3. Selbstkritisch hinterfragen
Stell dir die Frage: Würde ich das so sagen? Wenn die Antwort „Nein“ lautet, passe den Text an. KI-Texte klingen oft generisch, weil sie aus vielen Quellen zusammengesetzt sind. Dein persönlicher Stil macht den Unterschied – also trau dich, den Text so umzuschreiben, dass er zu dir passt.
Warum diese Routine funktioniert
Diese drei Schritte brauchen keine fünf Minuten, aber sie machen den Unterschied zwischen einem Text, der „gut genug“ ist, und einem, der professionell wirkt. Besonders in der Kommunikation mit Kunden oder Partnern sind solche Details entscheidend. Ein falscher Fachbegriff oder ein unnatürlicher Tonfall kann schnell unprofessionell wirken – und das willst du vermeiden.
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
