Warum KI-Texte oft Fehler enthalten
KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini sind großartig, um Texte schnell zu erstellen. Doch sie machen Fehler – oft unsichtbare. Das Problem: Die KI kennt keine Fakten, die nicht in ihren Trainingsdaten stehen. Sie erfindet gerne Daten, wenn sie keine findet. Oder sie formuliert steif und unnatürlich, weil sie Muster aus Millionen von Texten kopiert.
Das Ergebnis: Texte, die auf den ersten Blick gut aussehen, aber bei genauerem Hinsehen holprig, ungenau oder sogar falsch sind. Für dich bedeutet das: Jeder KI-Text braucht eine Prüfung.
Drei einfache Schritte zur Fehlerprüfung
Du brauchst kein Fachwissen, um typische KI-Fehler zu finden. Diese Methode funktioniert immer:
- Laut vorlesen. Stockt deine Stimme? Dann ist der Satz oft unnatürlich. KI liebt lange, verschachtelte Formulierungen. Kurze Sätze klingen natürlicher.
- Fakten checken. KI erfindet gerne Daten, wenn sie keine findet. Prüfe alle Zahlen, Namen und Referenzen. Ein Beispiel: Die KI schreibt „Laut einer Studie von McKinsey…“, aber die Studie existiert nicht. Ein kurzer Google-Check reicht.
- Authentizität testen. Würdest du das so sagen? Wenn nicht, ist der Text zu steif. KI neigt zu Floskeln wie „optimierte Workflows“ oder „maximierte Effizienz“. Besser: Konkrete Aussagen wie „spart täglich eine Stunde“ oder „reduziert Fehler um 30%“.
Ein Beispiel aus der Praxis
Die KI schreibt:
„Unser Produkt optimiert Ihre Workflows und maximiert die Effizienz Ihrer Prozesse.“
Das klingt professionell, aber es sagt nichts aus. Besser:
„Mit unserem Tool erledigen Sie Aufgaben in der Hälfte der Zeit – ohne zusätzliche Kosten.“
Der Unterschied? Der zweite Satz ist konkret, ehrlich und spricht den Leser direkt an.
Was du mitnehmen kannst
KI-Texte sind ein guter Start, aber kein fertiges Produkt. Mit diesen drei Schritten findest du die meisten Fehler – ohne technischen Aufwand. Probier es aus und du wirst sehen: Kleine Änderungen machen einen großen Unterschied.
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
