Prompt-Fehler, die dich Stunden kosten
Viele denken, ein guter Prompt braucht nur klare Fragen. Doch oft sind es genau diese drei Fehler, die dich stundenlang Daten nachbearbeiten lassen.
1. Zu viele Details auf einmal
Die KI verliert den Fokus, wenn du zu viele Anforderungen in einen Prompt packst. Ein Beispiel: Statt „Schreib mir einen Blogpost über KI im Marketing mit Beispielen, Struktur und Call-to-Action“ gehst du besser schrittweise vor.
- Erst den Titel klären: „Gib mir drei Titelvorschläge für einen Blogpost über KI im Marketing.“
- Dann die Gliederung: „Erstelle eine Gliederung für den Titel ‚Wie KI dein Marketing effizienter macht‘.“
- Zum Schluss die Beispiele: „Füge drei konkrete Beispiele ein, wie Unternehmen KI im Marketing nutzen.“
So bleibt die KI im Thema und liefert brauchbare Ergebnisse.
2. Kein Kontext für die KI
Ohne Hintergrundwissen produziert die KI generische Texte. Sag ihr, für wen du schreibst und welchen Ton du brauchst. Ein einfacher Satz wie „Schreib für Solopreneure, die wenig Zeit haben. Kurz, konkret, ohne Fachchinesisch“ macht den Unterschied.
Ein weiteres Beispiel: „Schreib für Führungskräfte, die wenig Zeit haben. Maximal drei Sätze pro Absatz, klare Handlungsempfehlungen.“ Die KI passt sich dann automatisch an.
3. Keine Beispiele vorgeben
Die KI orientiert sich an deinen Vorgaben. Gib ihr ein Muster, wie die Antwort aussehen soll. Ein Hinweis wie „Antworte in kurzen Absätzen, maximal drei Sätze pro Punkt“ reicht oft schon aus.
Ein konkretes Beispiel: Wenn du eine Liste brauchst, sag der KI: „Gib mir fünf Punkte in dieser Form:
– Punkt 1: Kurze Erklärung
– Punkt 2: Kurze Erklärung“
So vermeidest du unstrukturierte Antworten und sparst dir die Nacharbeit.
„Ein guter Prompt ist wie ein guter Auftrag: klar, präzise und mit allen notwendigen Informationen.“
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
