Mein erster Funnel war ein Desaster. Wochen Arbeit, ein hübsches Tool, eine schicke Landingpage – und am Ende drei Anmeldungen. Davon war eine meine Mutter.
Ich habe lange gebraucht zu verstehen, warum. Hier die fünf Fehler, Schritt für Schritt, damit du sie überspringst.
1. Ich baute, bevor ich fragte. Ich habe den ganzen Funnel fertig gebaut, ohne mit einem einzigen potenziellen Kunden gesprochen zu haben. Ich verkaufte, was ich für klug hielt – nicht, was jemand wollte. Reihenfolge umdrehen: erst reden, dann bauen.
2. Das Freebie löste kein echtes Problem. Mein „Gratis-Guide“ war eine nette Materialsammlung. Niemand wacht morgens auf und sucht eine Materialsammlung. Ein gutes Freebie löst ein konkretes, brennendes Mini-Problem – sofort.
3. Zu viele Schritte. Sieben E-Mails, drei Seiten, zwei Entscheidungen. Jeder Schritt verlor Leute. Ich hätte halbieren sollen.
4. Ich sprach über mich, nicht über sie. Meine Texte erzählten, wie toll meine Methode ist. Der Leser fragt aber: Was bringt mir das? Diese Frage habe ich nie beantwortet.
5. Kein Test, nur Hoffnung. Ich habe nichts gemessen, sondern alles auf einmal live gestellt und gehofft. Als es floppte, wusste ich nicht mal, wo.
Was hat funktioniert? Ich habe klein neu angefangen. Eine Seite. Ein Freebie, das ein echtes Problem löst. Drei E-Mails. Und vorher zehn Gespräche mit Leuten aus der Zielgruppe.
Der Funnel muss nicht perfekt sein. Er muss eine Sache richtig machen: dem Richtigen das Richtige zur richtigen Zeit anbieten.
Wenn dein Funnel gerade nicht zündet, geh die fünf Punkte durch. Vermutlich liegt es nicht an der Technik.
