Frag dich kurz: Für wen genau ist dein Angebot eigentlich? Wenn deine ehrliche Antwort „für alle, die das brauchen“ lautet, dann haben wir den Grund gefunden, warum deine Akquise sich anstrengend anfühlt.
Wer für alle verkauft, verkauft an niemanden. Das klingt hart, ist aber die freundlichste Wahrheit, die ich dir geben kann. Eine vage Zielgruppe zwingt dich, in jeder E-Mail, jedem Post, jedem Gespräch von vorn zu erklären, statt direkt anzudocken.
Du brauchst keine wochenlange Marktforschung. Du brauchst fünf Minuten und vier ehrliche Fragen. Stell sie dir jetzt, mit Stift und Zettel.
Erste Frage: Wer waren deine letzten drei Wunschkunden, die gern gezahlt und dich weiterempfohlen haben? Nicht die anstrengenden. Die guten.
Zweite Frage: Was hatten diese drei gemeinsam? Branche, Lebensphase, Unternehmensgröße, ein bestimmtes Problem? Such das Muster.
Dritte Frage: Welches konkrete Problem hattest du für sie gelöst, mit welchem Satz hätten sie es selbst beschrieben? Nicht in deinen Fachbegriffen, in ihren Worten.
Vierte Frage: Wo halten sich diese Menschen auf, online wie offline? Da gehörst du hin, nicht überallhin.
Ich habe das selbst lange falsch gemacht. Aus Angst, jemanden auszuschließen, habe ich niemanden richtig angesprochen. Erst als ich mich getraut habe, eine konkrete Person zu beschreiben, wurde meine Kommunikation klar und meine Akquise leichter.
KI hilft dir übrigens beim Schärfen: Gib die Antworten ein und lass dir ein Kundenprofil formulieren. In Minuten, nicht Wochen. #EchtJetztKI
