Drei Prompt-Fehler, die deine KI-Zeit verdoppeln
Du kennst das. Du schreibst einen Prompt, die KI antwortet, du korrigierst, sie antwortet wieder. Irgendwann merkst du: Du hast eine Stunde mit Hin-und-Her verbracht. Dabei liegt das Problem oft nicht bei der KI, sondern bei drei kleinen Fehlern im Prompt.
1. Zu viele Details auf einmal
Die KI ist kein Mensch. Sie kann nicht zwischen Haupt- und Nebeninformationen unterscheiden. Wenn du zu viele Details in einen Prompt packst, verliert sie den Fokus. Beispiel:
„Schreib mir einen Blogpost über KI im Marketing. Er soll 800 Wörter haben, drei Beispiele enthalten, für Anfänger geeignet sein, eine Gliederung haben, und am Ende eine Zusammenfassung mit drei Take-aways.“
Besser: Teile den Prompt in zwei Schritte auf. Erst die Gliederung, dann den Text.
2. Unklare Rollen
Die KI braucht eine klare Rolle. Soll sie Experte, Kritiker oder Sparringspartner sein? Ohne diese Vorgabe liefert sie oft generische Antworten. Beispiel:
„Schreib mir einen Text über KI.“
Besser:
„Erstelle eine kritische Analyse zu den Risiken von KI im Kundenservice. Rolle: Experte für Datenschutz.“
3. Kein konkretes Ziel
„Schreib mir was“ funktioniert nicht. Die KI braucht ein klares Ziel. Beispiel:
„Schreib mir einen Blogpost über KI.“
Besser:
„Erstelle eine Gliederung für einen Blogpost über KI-Tools für Solopreneure. Zielgruppe: Selbstständige mit wenig Zeit. Ton: Praktisch, ohne Fachchinesisch. Länge: 500 Wörter.“
Take-away
Ein guter Prompt ist wie eine gute Arbeitsanweisung. Klare Rolle, konkretes Ziel, fokussierte Details. Wenn du diese drei Fehler vermeidest, sparst du dir das ständige Nachbessern.
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
