Warum KI-Texte Fehler enthalten
KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini sind praktisch. Sie sparen Zeit und liefern schnell Texte. Aber sie sind nicht perfekt. Besonders bei komplexen Themen schleichen sich Fehler ein: falsche Fakten, unpassende Formulierungen oder logische Widersprüche.
Das Problem: KI generiert Texte auf Basis von Wahrscheinlichkeiten. Sie kombiniert Wörter, die oft zusammen vorkommen. Aber sie versteht den Inhalt nicht wirklich. Deshalb kann sie auch falsche Informationen liefern – ohne es zu merken.
Drei Schritte, um Fehler zu finden
Mit einer einfachen Prüfroutine findest du die meisten Fehler, bevor der Text veröffentlicht wird.
1. Fakten checken
Stimmt alles, was die KI schreibt? Besonders bei Zahlen, Daten oder Fachbegriffen lohnt sich ein Blick in die Quelle. Ein Beispiel:
KI-Text: „Moderne Drohnen können bis zu 50 Hektar pro Stunde bewirtschaften.“
Quelle: „Laut Herstellerangaben schaffen die meisten Drohnen etwa 20 Hektar pro Stunde.“
Hier hat die KI die Zahl verdoppelt. Ein schneller Abgleich mit der Quelle hätte den Fehler verhindert.
2. Ton prüfen
Passt der Stil zu deiner Marke? KI neigt zu generischen Formulierungen oder plötzlichen Stilbrüchen. Ein Beispiel:
KI-Text: „Unser Produkt ist super innovativ und wird Ihre Effizienz steigern.“
Dein Stil: „Unser Produkt hilft Ihnen, Zeit zu sparen – ohne Kompromisse.“
Der KI-Text klingt wie eine Werbebroschüre. Dein Stil ist konkreter und sachlicher. Solche Unterschiede fallen auf und wirken unprofessionell.
3. Logik testen
Gibt es Widersprüche im Text? Springt die KI zwischen Themen hin und her? Ein Beispiel:
KI-Text: „KI in der Landwirtschaft hilft bei der Aussaat. Moderne Drohnen verteilen Düngemittel präzise.“
Hier hat die KI zwei Themen vermischt: Aussaat und Düngung. Das ist sachlich falsch und verwirrt den Leser. Ein kurzer Blick auf die Struktur hätte den Fehler gezeigt.
Ein Praxisbeispiel
Ein Kunde bat um einen Text über KI in der Landwirtschaft. Die KI lieferte einen guten Überblick über Drohnen, verwechselte aber später Saatgut mit Düngemitteln. Der Fehler fiel erst beim Faktencheck auf. Ohne Prüfung wäre der Text so veröffentlicht worden – mit peinlichen Folgen.
Solche Praxis-Einblicke teile ich regelmäßig auf echtjetztki.at.
